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Firmengeschichte ab 1909
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MINERALÖLHÄNDLER
IMPRESSUM


 

Firmengeschichte

 

Max, Martha, Helene, Kurt

1909

Der Franzose Louis Bleriot überquert als erster mit einem Flugzeug den Ärmelkanal. Dem deutschen Chemiker Fritz Hofmann gelingt die Herstellung von synthetischem Kautschuk.

Die Firma Menzel betreibt nunmehr drei Meilerherde zur Herstellung von Holzkohle und einen acht Hektar großen Landwirtschaftsbetrieb. Die Firmenleitung wird an den ältesten Sohn von Ernst und Wilhelmine Menzel geb. Leuthold, Max Menzel übergeben. Ernst Menzel betreibt als Altenteil noch eine Meilerstätte.

 

 

1914

Das Attentat auf Erzherzog Franz Ferdinand löst den ersten Weltkrieg aus.

Die sich verschlechternde wirtschaftliche Lage während des ersten Weltkrieges führt zu Absatzeinbußen im Holzkohlegeschäft, Max Menzel legt seinen Schwerpunkt auf die Landwirtschaft.

 

 

 

 

1920

Erste Vollversammlung des „Völkerbundes“ (Vorläufer der UNO).

Am 4. Juni 1920 wird als siebentes Kind der Eheleute Max und Martha Menzel geb. Pietzsch, Kurt Menzel der spätere Nachfolger in der Firma geboren.

Die Dörfer Moritzdorf, Großokrilla, Kleinokrilla, Ottendorf und Cunnersdorf schließen sich zur Großgemeinde Ottendorf-Okrilla zusammen.

Podrosche

1927

In Russland läßt Josef W. Stalin den ersten 5 Jahresplan aufstellen.

Auf Initiative des ältesten Sohnes, Martin Menzel, erwirb Max Menzel für 500 Reichsmark die Konzession zum Kohlenhändler.

In Ottendorf-Okrilla gibt es zu diesem Zeitpunkt 9 Holzköhlereien und 5 Kohlenhändler.

 

1928

In Italien schafft Mussolini das Wahlrecht ab, Trotzki wird aus Rußland nach Kasachstan verbannt.

Im damaligen Schlesien bei Bad Muskau werden große Waldstriche von Holzschädlingen befallen. Dies führt zur Zwangsrodung eines erheblichen Baumbestandes. In Kenntnis der Tatsache, daß dadurch große Mengen Meilerholz billig angeboten wurden beschließt Max Menzel einen Teil seiner Holzkohleproduktion nach Podrosche auszulagern. Unter Leitung von Martin Menzel wird dort bis 1933 Holzkohle produziert, die dann im Raum Dresden vermarktet wird.

 

Lagerschuppen für Kohle und Holzkohle um 1930

1930

In Moskau beschließt die Stalinregierung die Enteignung der Großbauern und Zwangskollektivierung derselben in Kolchosen.

Zur Einlagerung von Kohle und Holzkohle wird auf dem Köhlereigelände ein ca. 500 Quadratmeter großer Lagerschuppen gebaut.

 

 

Martha und Max Menzel

1933

Machtergreifung der Nationalsozialisten durch Einzug in den Reichstag.

Kurt Menzel beginnt in Dresden eine Lehre als Konditor.

 

Max und Martha Menzel, mit Kindern und Enkeln

1939

Mit dem Überfall auf Polen beginnt der 2. Weltkrieg.

Der als Firmennachfolger vorgesehene Martin Menzel wird seit dem 9.9. 1943 in Russland vermisst.

 

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Menzel . Brennstoff- und Mineralölhandel seit 1894