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Firmengeschichte

Vom sächsischen König Johann I., einem außerordentlich gebildetem Mann, der die juristischen Wissenschaften ebenso studierte wie auch die Staatswissenschaft, der sich mit den schönen Künsten befasste, die italienische Sprache liebte und bestens kannte, der Dante-Übersetzer, der auch „Philaletes“ genannte, der Wahrheitsliebende, der in Sachsen die Gewerbefreiheit einführte u.a. eine große Justizreform durchsetzte und auch das Eisenbahnwesen in Sachsen förderte, von diesem König aus Sachsen also stammt aus dem Jahre 1836 folgendes Zitat:

„Denn nur aus den noch lebendigen Wurzeln der Vergangenheit kann die Zukunft kräftig erblühen. Wehe dem Volke, das mit seiner Vorzeit gebrochen hat; es hat auch keine Nachzeit zu erwarten.“

100 Jahre später hat das der leider viel zu früh verstorbene Franz Josef Strauß pragmatisch-verkürzt so ausgedrückt:

„Was keine Wurzeln hat, kann auch nicht wachsen“

Im Umkehrschluss könnte man also auch sagen:

Voraussetzung für Wachstum sind Wurzeln, und zwar lebendige Wurzeln.

Diese sind keine hinreichende, wohl aber eine notwendige -zumindest aber sehr begünstigende- Voraussetzung für Wachstum und Entwicklung.

Geschichtlicher Überblick über die Firma Max Menzel

 

1874

Attentat auf Reichskanzler Bismarck

Nach der Rückkehr aus dem Deutsch-Französischen Krieg 1870-1871 erwirbt Ernst Menzel ein 5.000 Quadratmeter großes Grundstück an der einstigen „Via Regia“, der heutigen Bundesstraße 97 zwischen der Residenzstadt Dresden und Cottbus im damaligen Moritzdorf. Als erstes Gebäude wurde ein einstöckiges Wohnhaus mit angrenzendem Stall errichtet und eine Landwirtschaft gegründet. Auf Grund des wenig ertragreichen Bodens und der in dieser Region traditionell betriebenen Holzköhlerei, begann er im Winterhalbjahr mit der Herstellung von Holzkohle in Erdmeilern. Die Wurzeln der Firma Max Menzel waren gesetzt.

In der Folge entwickelte sich das Unternehmen zu einer erfolgreichen Holzköhlerei. Abnehmer der Holzkohle waren zu jener Zeit im nahen Dresden vor allem:

 

Landwirtschaft um 1900

Brauereien, zum Sterilisieren ihrer Bierfässer mit glühender Kohle

Böttgereien, zum Erhitzen der Fassreifen sowie zum Einbrennen der Stempel.

Gold- Kupfer- und Kunstschmiede, zum Erwärmen der Metalle.

Schneider, zum Heizen der Bügeleisen.

Schmiede, zur Eisenveredlung

Ernst und Wilhelmine Menzel

1877

Der Amerikaner Thomas Alva Edison erfindet den Phonographen.

Ernst Menzel heiratet Wilhelmine Leuthold, aus der Ehe gehen 5 Kinder hervor.

 

Wohnhaus, Scheune und Stall

1904

Fertigstellung der „ Transsibirischen Eisenbahn“

Als zweites Gebäude wird eine Scheune und Stall gebaut (heute Werkstatt und Garage).

Das Wohnhaus wird um ein zweites Stockwerk erweitert.

 

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Menzel . Brennstoff- und Mineralölhandel seit 1894